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chemie:lesson:klasse12:kl01muster [2024/09/19 09:22] – technik | chemie:lesson:klasse12:kl01muster [2024/09/20 06:39] (aktuell) – technik | ||
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===== Musterlösung zur Klausur Nr. 1 ===== | ===== Musterlösung zur Klausur Nr. 1 ===== | ||
- | === Aufgabe 1 === | + | === Aufgabe |
+ | Die Teile eines Versuchsprotokolls sind bekannt, Stoffe und Geräte waren gegeben. Eine Rechnung mit dem tatsächlichen Messwert oder dem Ersatzwert ist gleichwertig, | ||
+ | |||
+ | **Reaktionsgleichung: | ||
+ | Fe + S → FeS (exotherm) | ||
+ | |||
+ | **gegeben: | ||
+ | ΔT = 4,2K (oder: 23,2K)\\ | ||
+ | m(Wasser) = 100g = 0,1kg\\ | ||
+ | c< | ||
+ | n(Schwefel) | ||
+ | |||
+ | **allgemein gilt:**\\ | ||
+ | (1) Q = c< | ||
+ | |||
+ | **einsetzen: | ||
+ | Q = 4,19 kJ⋅kg< | ||
+ | Bei dem Experiment wird eine Wärmemenge von 1,76kJ (9,72kJ) frei. | ||
+ | |||
+ | === Aufgabe 1b === | ||
+ | Im Experiment wurde eine Stoffmenge von 0,1mol eingesetzt. Die Gleichung (1) ist linear und bildet damit eine Proportionalität ab. Für 1mol Stoffmenge ergibt sich damit die 10fache (1/0,1) Wärmemenge: | ||
+ | \\ | ||
+ | Δ< | ||
+ | |||
+ | === Aufgabe 1c === | ||
+ | Begründungen für die Abweichung: | ||
+ | * unvollständige Reaktion (geplatztes Reagenzglas) | ||
+ | * Wärmeverlust | ||
+ | * Zeitverlust beim Überführen des Reagenzglases | ||
+ | * [...] | ||
+ | |||
+ | === Aufgabe 1d === | ||
+ | **gegeben: | ||
+ | Δ< | ||
+ | m(Wasser) = 100g = 0,1kg\\ | ||
+ | c< | ||
+ | |||
+ | **gesucht: | ||
+ | ΔT | ||
+ | |||
+ | **allgemein gilt:**\\ | ||
+ | (1) Q = c< | ||
+ | oder:\\ | ||
+ | (2) ΔT = Δ< | ||
+ | |||
+ | **einsetzen: | ||
+ | Bei einer Differenz Δ ist das Vorzeichen irrelevant, daher kann mit dem Betrag gerechnet werden. | ||
+ | ΔT = |-100kJ / (4, | ||
+ | |||
+ | Die geringe Wassermenge würde verdampfen und könnte nicht die gesamte Reaktionswärme aufnehmen. Die Wassermenge muss erhöht werden. (Zudem wird zusätzliche Energie für den Phasenübergang benötigt, die das Ergebnis weiter verfälscht) | ||
=== Aufgabe 2a === | === Aufgabe 2a === | ||
- | Es soll eine Temperaturerhöhung ΔT von 75K für 400g Kaffee (= 0,4kg) erreicht werden. Bekannt ist die auf ein Mol bezogene Wärmemenge, | + | Es soll eine Temperaturerhöhung ΔT von 75K für 400g Kaffee (= 0,4kg) erreicht werden. Bekannt ist die auf ein Mol bezogene Wärmemenge, |
**gegeben: | **gegeben: | ||
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m(Kaffee) = 400g = 0,4kg\\ | m(Kaffee) = 400g = 0,4kg\\ | ||
c< | c< | ||
- | Δ< | + | Δ< |
M(CaO) = M(Ca) + M(O) = 56g | M(CaO) = M(Ca) + M(O) = 56g | ||
Zeile 21: | Zeile 70: | ||
(2) ΔT = Δ< | (2) ΔT = Δ< | ||
- | Danach ist für die gegebene Kaffeemasse bekannt, welches ΔT ein Einsatz von einem Mol Calciumoxid bewirkt. Bei einer Differenz Δ ist das Vorzeichen irrelevant, daher kann mit dem Betrag gerechnet werden. | + | Danach ist für die gegebene Kaffeemasse bekannt, welches ΔT ein Einsatz von einem Mol Calciumoxid |
- | Das muss lediglich hochgerechnet werden auf ΔT = 75K. Dabei handelt es sich um einen einfachen Dreisatz. | + | Das muss lediglich hochgerechnet werden auf ΔT = 75K. Dabei handelt es sich um einen einfachen Dreisatz, weil die Gleichung proportional ist (nur Multiplikation, |
Man erhält dann eine Stoffmenge an Calciumoxid, | Man erhält dann eine Stoffmenge an Calciumoxid, |