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Digitalität: Entfremdung oder Bereicherung? Mit Schülerinnen und Schülern in Dialog kommen

Lernziele:

  • Die Teilnehmenden reflektieren, um mit Kinder und Jugendlichen oder über sie in Bezug auf die Nutzung digitaler Plattformen und Geräte gesprochen wird
  • Die Teilnehmenden reflektieren ihre eigene Mediensozialisation
  • Die Teilnehmenden kommen miteinander über den eigenen alltäglichen Mediengebrauch ins Gespräch
  • Die Teilnehmenden nehmen die Perspektive von Menschen aus anderen Generationen ein

Ablauf

  1. Begrüßung durch Moderation, Darstellung der Konzeption der Impulsreihe, Überleitung zum Thema der aktuellen Veranstaltung
  2. Kurzübung (Groupwriter) Was stört mich an der Mediennutzung anderer Erwachsener? / Was stört mich an meiner eigenen Mediennutzung? / Welche heimlichen oder expliziten Regeln zur Mediennutzung gibt es zwischen mir und meinen Bekannten/Freunden?
  3. Auswertung und Diskussion
  4. Podcaststimmen (4x 10 Minuten) aus unterschiedlichen Generation (Kind, Jugendlicher, Erwachsener, Rentner) mit dem Schwerpunkt auf Vorstellungen zentraler Themen (Freundschaft, Verbindlichkeit …)
  5. Breakouträume mit Vertreter:innen unterschiedlicher Generationen (miteinander reden), gleichzeitig Modell für die eigene Umsetzung im Unterricht: Alternativ Austausch über einen der Podcasts)
  6. Auswertung und Diskussion
  7. Transformation auf den Unterricht, diese laufende Veranstaltung als Modell für einen Rahmen, Vorstellung von Unterrichtskonkretionen

Unterrichtskonkretionen (klein)

Über Einstellungen zu Medienverhalten reflektieren

Legen Sie ein Mindwendel mit folgender Fragestellung an:

  • Was stört mich an meinem eigenen Medienverhalten?

Die Schüler:innen legen nun Karten mit ihren Antworten an. Durch „Likes“ lassen sich die Karten hierarchisieren, durch farbige Kategorien strukturieren. Eine gemeinsame Reflexion erfolgt im Unterricht miteinander.

Alternative Fragen
  • Was stört mich am Medienverhalten anderer?
  • Durch welche „Regeln“ reguliere ich mein eigenes Medienverhalten?
  • Welche zwischenmenschlichen Herausforderungen würde ich nicht über digitale Medien zu lösen versuchen?

Unterrichtskonkretionen (groß)

Freundschaft im Wandel durch mediale Vermittlung

Was ist Catch-up-Culture?

Was ist Catch-up-Culture?
Die sogenannte Catch-up-Culture - auf Deutsch etwa: Aufhol- oder Nachholkultur - beschreibt ein Phänomen im heutigen Sozialleben, bei dem kleine Treffen von Freunden - etwa auf einen Kaffee oder Cocktail - nur noch darin zu bestehen scheinen, sich auf den neuesten Stand zu bringen, Statusberichterstattung zu leisten.

Geo Wissen

Was bedeutet Freundschaft für junge Menschen?