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Digitalität: Entfremdung oder Bereicherung? Mit Schülerinnen und Schülern in Dialog kommen
Lernziele:
- Die Teilnehmenden reflektieren, um mit Kinder und Jugendlichen oder über sie in Bezug auf die Nutzung digitaler Plattformen und Geräte gesprochen wird
- Die Teilnehmenden reflektieren ihre eigene Mediensozialisation
- Die Teilnehmenden kommen miteinander über den eigenen alltäglichen Mediengebrauch ins Gespräch
- Die Teilnehmenden nehmen die Perspektive von Menschen aus anderen Generationen ein
Ablauf
- Begrüßung durch Moderation, Darstellung der Konzeption der Impulsreihe, Überleitung zum Thema der aktuellen Veranstaltung
- Kurzübung (Groupwriter) Was stört mich an der Mediennutzung anderer Erwachsener? / Was stört mich an meiner eigenen Mediennutzung? / Welche heimlichen oder expliziten Regeln zur Mediennutzung gibt es zwischen mir und meinen Bekannten/Freunden?
- Auswertung und Diskussion
- Podcaststimmen (4x 10 Minuten) aus unterschiedlichen Generation (Kind, Jugendlicher, Erwachsener, Rentner) mit dem Schwerpunkt auf Vorstellungen zentraler Themen (Freundschaft, Verbindlichkeit …)
- Breakouträume mit Vertreter:innen unterschiedlicher Generationen (miteinander reden), gleichzeitig Modell für die eigene Umsetzung im Unterricht: Alternativ Austausch über einen der Podcasts)
- Auswertung und Diskussion
- Transformation auf den Unterricht, diese laufende Veranstaltung als Modell für einen Rahmen, Vorstellung von Unterrichtskonkretionen
Unterrichtskonkretionen (klein)
Über Einstellungen zu Medienverhalten reflektieren
Legen Sie ein Mindwendel mit folgender Fragestellung an:
- Was stört mich an meinem eigenen Medienverhalten?
Die Schüler:innen legen nun Karten mit ihren Antworten an. Durch „Likes“ lassen sich die Karten hierarchisieren, durch farbige Kategorien strukturieren. Eine gemeinsame Reflexion erfolgt im Unterricht miteinander.
Alternative Fragen
- Was stört mich am Medienverhalten anderer?
- Durch welche „Regeln“ reguliere ich mein eigenes Medienverhalten?
- Welche zwischenmenschlichen Herausforderungen würde ich nicht über digitale Medien zu lösen versuchen?
Unterrichtskonkretionen (groß)
Die sogenannte Catch-up-Culture - auf Deutsch etwa: Aufhol- oder Nachholkultur - beschreibt ein Phänomen im heutigen Sozialleben, bei dem kleine Treffen von Freunden - etwa auf einen Kaffee oder Cocktail - nur noch darin zu bestehen scheinen, sich auf den neuesten Stand zu bringen, Statusberichterstattung zu leisten.